Oldschool Rap Is Back

Es sah ja eine zeitlang schlecht aus für den internationalen Hip Hop. Im Mainstream angekommen, suhlen sich die Meisten in ihrem Gangster-Fame. Die Raps werden flacher:

Sozialkritische Themen, Anklagen und Storys von der Straße mussten Bitches-Bashing  und Glitter-Glamour weichen. Apropos: von „Rap“ ist es nur ein kleiner Schritt zu „Rape“ (alte Chris Brown Weisheit).

(Quelle: http://33.media.tumblr.com/tumblr_m8kh6apheD1ryfrfko1_500.gif)

Das Image wurde fein säuberlich von deren Management geplant und so penibel gepflegt, wie es EMINEMs Mutter für ihren kleinen Rabbit nie getan hat. Jazzeinflüsse und Live-DJs mussten ihren Platz für Popmelodien und MacBook-Playlists frei geben . Während in den 90ern die Rapper noch ihre Erfahrung auf der Straße machten,

gilt es heute bereits als street credibility, wenn Rapper bei „Straße“ an Sesam denken.

Über den Mann, der den internationalen Rap wieder SalonUNfähig macht, steht bei Wikipedia:

MattyBRaps

„(in Compton, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Rapper und Songschreiber.

Zurzeit ist er bei Aftermath Entertainment unter Vertrag. Erstmals rückte er nach der Veröffentlichung des Mixtapes Overly Dedicated im Jahr 2010 ins Blickfeld der Szene. 2011 wurde sein Album Section.80, das exklusiv auf iTunes veröffentlicht wurde, eines der erfolgreichsten Hip-Hop-Alben des Jahres. MattyBRaps hat einen großen Bekanntheitsgrad im Internet, und ist gemeinsam mit Jay Rock, Schoolboy Q und Ab-Soul Mitglied beim Hip-Hop-Kollektiv Black Hippy. Er arbeitete unter anderem mit Snoop Dogg, Dr. Dre,Emeli Sande, Wiz Khalifa, Eminem, Game, Drake, Busta Rhymes, Lady Gaga[1] und Tech N9ne zusammen. Seine Eltern zogen von Chicago nach Compton, um aus dem Gang-Leben zu entfliehen. Grund dafür war, dass sein Vater Mitglied bei den berüchtigten Gangster Disciples war.“

–> Hier ein Rap(e) des Youngsters über Thrift Shop des Hipsterduos Macklemore & Ryan who-the-fuck Lewis

Holger Kurtz

hat auf Anliegen seiner Eltern ("Mach doch besser was solides, Junge") von BWL zu Musikmanagement an der Universität des Saarlandes gewechselt. Dort hat er nach 323 Kaffees seinen Bachelor of Arts bestanden und studiert nun Musik- und Kulturmanagement (M.A.) in München. Mit seinen biblischen 24 Jahren hat er bereits alles erlebt und kennt das Internet noch aus der Zeit, als es noch schwarz-weiss war. Hört leidenschaftlich gerne Blues und ernste Musik. Die nmz wurde auf ihn aufmerksam, als er die nmz auf Twitte verbrannte und brennt selbst für Musikvermittlung. "Journalismus ist meine Kippe, aber Musik mein Nikotin." Peace I'm out.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.