Was ist eine #Twerkeinführung?

Twerkeinführung, die [w.]

Twerkeinführung – Die Werkeinführung, locker aus der Hüfte. Sie fasst alle (un)wichtigen und (un)lustigen Faktoren zusammen, die erahnen lassen, wieso gerade diese Oper seit Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gespielt wird. Die T. wird am besten auf dem Smartphone zwischen U-Bahn und Opernhaus gelesen/gehört. Dadurch bleibt das Klugscheißerwissen im Kurzzeitgedächtnis, um, pünktlich zur Pause, über den Mund das Ohr der Begleitung zu erreichen. Gerne eingeleitet mit der Aussage: »Du wusstest sicher nicht, dass…« oder »Funfact:…«.
Alternative Verwendung: Die T. dient dazu, Opernmuffeln etwas Lust auf die Zeit kurz vorm Döner (auch Opernbesuch genannt) zu machen.

Nicht zu verwechseln mit Programmheft, das [n], welches alleine dazu dient, klarzustellen, dass der „normale“ Opernbesucher die Oper einfach nicht verstanden hat, wenn er sie langweilig findet. Das P. dient nach der Oper als intellektueller Schwanzvergleich (»Schau dir meine Sammlung an«) und als Vaginavergleich bei Dramaturgen (»Schau mal, wie vieler Fachwörter und bedeutungsschwangerer Umschreibungen ich mächtig bin«).

aus dem Lexikon – mit allem und viel scharf

 

 

Holger Kurtz

hat auf Anliegen seiner Eltern („Mach doch besser was solides, Junge“) von BWL zu Musikmanagement an der Universität des Saarlandes gewechselt.
Dort hat er nach 323 Kaffees seinen Bachelor of Arts bestanden und studiert nun Musik- und Kulturmanagement (M.A.) in München.

Mit seinen biblischen 24 Jahren hat er bereits alles erlebt und kennt das Internet noch aus der Zeit, als es noch schwarz-weiss war.
Hört leidenschaftlich gerne Blues und ernste Musik. Die nmz wurde auf ihn aufmerksam, als er die nmz auf Twitte verbrannte und brennt selbst für Musikvermittlung. „Journalismus ist meine Kippe, aber Musik mein Nikotin.“ Peace I’m out.

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