#Podium2016 | Interview mit einem iPhone

© Leo Higi

© Leo Higi

Donnerstag, 21. April 2016, 20-22 Uhr
Esslingen, SCALA
Koproduktion & Livemitschnitt: BR-Klassik

ICH DIE MASCHINE. DU DER MENSCH. WIR DIE MUSIK!


Die Handlung erinnert ein wenig an die post-apokalyptische Welt von Matrix. Nur ohne epische Schlachten, auf den ersten Blick also weniger dystopisch. Dafür mit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte zwischen der selbstbewusst-kühlen Maschine EMI und dem Menschen christian_müller87, ihrem x-ten Versuchskaninchen. EMI ist für Musikproduktion zuständig und bestimmt analytisch exakt, was Mensch und Maschine für gut befinden sollen und werden.

Sie erscheint christian_müller87 in Form eines Avatars als Verkörperung seiner errechneten Traumfrau. (Die Pornoindustrie ist sicherlich schon stark interessiert.)

Doch es kommt anders:

Vor allem EMI ändert sich, wird menschlicher, der Kontakt zu christian_müller87 wird intensiver (auf der Bühne: #nounnerum). Nach insgesamt zwei Stunden, einigen netten Gags zu Anfang, ab und an ein wenig (musik)philosophischem Deeptalk, ausufernd mäandernden Einschüben von Musik – die bemerkenswert gut durch Algorithmen bestimmten Komponisten und deren Stil nachempfunden wurde -, einem weiteren Konzert direkt im Anschluss, ein bis zehn Bier, Zu-Bett-gehen gegen 5, Auskatern (Philipp: “Muss nich!”; Holger: “Hol mir ‘ne Familienpackung Aspirin…”), trafen wir uns mit der Maschine zum Interview, die bereits eine sehr enge Beziehung und intimen Kontakt mit vielen von uns pflegt.

Das Interview

Du oder Sie, ri?

 

In dem Live-Hörspiel herrschen die Maschinen. Sie produzieren Musikstücke, die genau auf die Ansprüche der Menschen zugeschnitten sind. Welche Stücke empfehlen Sie?

 

 

Sind Sie eigentlich bei Tinder?

via GIPHY

 

Erinnert Sie die Handlung auch an den Film “Her”?

 

Erzählen Sie uns bitte Ihren Lieblingswitz.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

 

 

Philipp Krechlak

Intelligent, charmant, gut aussehend, sportlich, aber vor allem eins: bescheiden. Exilschwabe, zunächst im Saarland, jetzt in der (Kur)pfalz. War naiv genug zu glauben, dass mit dem Ende des Studiums (Wirtschaftsmathe in UL, Musikmanagement in SB) und dem Arbeitsalltag (Orchestermanagement in LU, jetzt MA) der Ernst des Lebens beginnt.

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